#WirSindZwickauSoWieEsIst · Teil 2

Kletterhalle Knopffabrik

Nico Götze zeigt, wie in einer historischen Fabrikhalle Sport und Zwickauer Industriegeschichte zusammenkommen.

Archivbeitrag: Angaben, Termine und Verfügbarkeiten beziehen sich auf den ursprünglichen Beitrag vom 26.01.2026.

𝗧𝗲𝗶𝗹 2 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗿 𝗦𝗲𝗿𝗶𝗲: 𝗞𝗹𝗲𝘁𝘁𝗲𝗿𝗵𝗮𝗹𝗹𝗲 𝗞𝗻𝗼𝗽𝗳𝗳𝗮𝗯𝗿𝗶𝗸 – 𝗮𝗹𝘁𝗲 𝗠𝗮𝘂𝗲𝗿𝗻, 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗛ö𝗵𝗲𝗻. Wir sind Zwickau – so wie es ist. Dieser Beitrag geht auf eine Empfehlung von der lieben Andrea Haenel zurück. Sie hatte mir die Kletterhalle in der Knopffabrik vorgeschlagen. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Danke. Am letzten Freitag war ich dort und habe mir die Halle in Ruhe angesehen. Nico Götze hat sich Zeit genommen und mir alles gezeigt. Dabei hat er viel über die Halle selbst und die Geschichte des Gebäudes erzählt, was ich besonders spannend fand.

Die alten Mauern, die Stahlträger und der ursprüngliche Fabrikcharakter sind überall sichtbar. An einer Wand hängt eine große Pinnwand mit historischen Fotos, auf denen man sehr gut erkennen kann, wie die Halle früher aussah. Das ist beeindruckend, weil man dort sieht, dass das Gebäude in der DDR-Zeit praktisch komplett heruntergekommen war. Es gab kaum noch Substanz, alles war verfallen, viele Bereiche waren zerstört. Durch den Denkmalschutz musste die Halle später so restauriert werden, dass möglichst viel von der alten Struktur erhalten bleibt.

Wenn man die Bilder betrachtet und dann in der heutigen Halle steht, wird einem erst klar, was für eine Arbeit dahintersteckt und wie viel Herz in der Wiederherstellung steckt.Die Knopffabrik war zwischen 1892 und 1920 eine Goldschlägerformen-Fabrik, später wurden hier Bürsten- und Knopfmaschinen gebaut und ab Mitte der vierziger Jahre sogar Granaten produziert. Nach dem Krieg wurden die Maschinen demontiert und in die Sowjetunion abtransportiert, bevor das Gebäude ab den fünfziger Jahren wieder für Spezialmaschinen genutzt wurde. 1957 ging es an Horch und wurde kurz darauf Teil des VEB Sachsenring.

Über drei Jahrzehnte lang wurden hier Lehrlinge ausgebildet. Wenn man diese Vergangenheit kennt und heute durch die Halle läuft, fühlt man, wie viel Geschichte noch in den Mauern steckt und wie besonders es ist, dass daraus ein Ort für Sport und Begegnung geworden ist.Die Halle bietet über 900 Quadratmeter Kletterfläche, verschiedene Bereiche für Anfänger, Kinder und Profis und einen beeindruckenden Schacht, der bis auf 22 Meter hochführt. Das Gebäude wirkt nicht wie ein glatter Neubau, sondern wie ein Stück Industriegeschichte, das heute wieder genutzt wird und eine besondere Atmosphäre hat.

Für alle, die Bewegung mögen, für Schulen, Vereine, Familien oder Menschen, die einfach mal etwas anderes ausprobieren wollen, ist die Knopffabrik eine klare Empfehlung. Die Knopffabrik betreibt außerdem einen Online-Shop, in dem man weiteres Material und Zubehör rund ums Klettern findet, sowie einen Laden vor Ort mit persönlicher Beratung und allem, was das Outdoor-Herz begehrt.Öffnungszeiten des Ladens:Montag bis Freitag 10–18 UhrSamstag 10–15 UhrAdresse: Moritzstraße 45, 08056 ZwickauTelefon: 0375 / 390 900 83E-Mail: kletterhalle@outdoor-works.deWebseite: https://www.knopffabrik-zwickau.dehttps://maps.app.goo.gl/sfehkpGXsapPUwDg6 Ich habe diese Informationen nach bestem Wissen aus der Webseite der Kletterhalle und aus dem Gespräch mit Nico zusammengetragen.

Falls irgendwo etwas nicht vollständig oder nicht ganz korrekt sein sollte, kann man sich gern bei mir melden. Ich passe es dann an.Hinweis: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung aus Überzeugung für unsere Stadt und das lokale Handwerk.#WirSindZwickauSoWieEsIst #ZwickauImAlltag #OrteDieBleiben #echtauszwickau #Zwickau #MenschenBei Facebook: Knopffabrik

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