#WirSindZwickauSoWieEsIst · Teil 23

Meine persönliche Geschichte

Warum ich das alles mache: mein gesundheitlicher Weg, meine Selbstständigkeit und die Bedeutung des Miteinanders.

Archivbeitrag: Angaben, Termine und Verfügbarkeiten beziehen sich auf den ursprünglichen Beitrag vom 15.06.2026.

𝗧𝗲𝗶𝗹 23: 𝗭𝘄𝗶𝗰𝗸𝗮𝘂 𝘀𝗼 𝘄𝗶𝗲 𝗲𝘀 𝗶𝘀𝘁 – 𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗴𝗮𝗻𝘇 𝗽𝗲𝗿𝘀ö𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗳ü𝗿 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁 𝗭𝘄𝗶𝗰𝗸𝗮𝘂❤️ Mittlerweile sind wir bei Teil 23 angekommen und da sich ein geplanter Beitrag für heute verschoben hat, nutze ich diesen Teil für das, was ich mache. Gleich mal zum Anfang: Das Bild mit den „Free Hugs“ ist vor Corona entstanden, kurz danach wurde uns das Umarmen verboten, aber es zeigt ganz gut, um was es mir geht, denn ich habe schon viele andere ähnliche Dinge gemacht. Mir lag und liegt schon immer das Miteinander am Herzen und das war definitiv eines meiner schönsten Erlebnisse, welche ich in dieser Stadt organisiert habe.

Das zweite zeigt mich beim letzten Rummel im Interview mit Saskia, dazwischen liegen also ein paar Jahre. ⚙️ Diese Seite ist damals mit einem tiefen Hintergrund entstanden. Als ich gegen 2010 die Diagnose Morbus Menière bekam, änderte sich alles. Im Teil 17 war ich ja bei Karsten, dem Wirt vom ehemaligen „Adam“, der gesundheitsbedingt aufgeben musste. Karsten hat mich sehr an mich selbst erinnert, auch wenn es unterschiedliche Krankheiten sind. Uns verbindet, dass uns der Teppich unter den Füßen weggezogen und wir aus unserem gewohnten Leben gerissen wurden.

Ich muss mit meinen gesundheitlichen Problemen leben und tue es, Karsten genauso. Aber während für den einen die Zeit vielleicht etwas langsamer läuft, läuft sie bei vielen anderen bereits ab – wir wissen eben nie, wann uns das Schicksal ein Bein stellt.Das Schlimmste war das Drumherum: das System, das uns täglich zu Leistungen zwingt, und ein Umfeld, das genau das erwartet. Die wenigsten verstehen, wie es anderen geht, die nicht mehr so können wie früher, denn es gibt Tausende Gründe dafür. Aber genau hier lernt man sein Umfeld am besten kennen: wer wirklich für einen da ist und wer ohne Empathie nur lästert.

Denn genau das ist der Unterschied: machen und weitermachen. Karsten lebt seine Leidenschaft zum Kochen bis heute aus, auch wenn es nicht mehr so geht wie davor, und kämpft für seine Genesung. Ich tue das, indem ich täglich meine neuen Ideen lebe und umsetze. 🧑‍🍳Ab 2010 ging bei mir erst mal gar nichts mehr. Was macht man, wenn der Körper nicht mehr will? Man muss es akzeptieren, was bei mir lange gedauert hat – besonders weil man sich ständig beweisen musste und einem keiner glaubte. Ich weiß gar nicht, wie oft ich andere verflucht und ihnen einen solchen Anfall gewünscht habe, damit sie es verstehen, aber so ist unsere Gesellschaft leider oft.

Keiner sieht mich, wenn ich mit einem Anfall auf dem Sofa liege und 12 bis 24 Stunden warte, bis er vorbeigeht. Das Schlimme sind die Tage davor, diese Schübe und die Ungewissheit, begleitet von der Angst, irgendwo festzustecken. Man wird eben nur dann gesehen, wenn man ganz normal draußen unterwegs ist – wenn ich zu Hause flachliege, sieht das ja keiner. Genau dann kommen manchmal Sprüche wie „Der hat doch gar nichts“. Mein Umfeld hat sich dadurch verkleinert. Was glaubt ihr, wie viele Freunde da am Ende noch geblieben sind?

Man merkt mit der Zeit einfach ganz genau, auf wen man sich in schweren Phasen wirklich verlassen kann und wer sich letztlich abwendet.Das alles war hart, aber es hat mir gezeigt, wo der wahre Kern im Leben liegt: in uns selbst und im echten Miteinander. ❤️ 2011 habe ich mit meiner Zwickauer Facebook-Seite angefangen, als das Thema Social Media noch relativ neu war. Kurz danach habe ich ein Fernstudium in Social Media absolviert, gefolgt von einer kaufmännischen Weiterbildung sowie einer Fortbildung in Marketing und E-Commerce.

Im Jahr 2020 habe ich dann mein Kleinunternehmen gegründet. 💼Der Weg war hart und steil. Ein Coach sagte mal zu mir: „Maik, du musst immer alles zu 100 Prozent machen“, und das tue ich bis heute. Sätze wie „Man müsste mal“, „Man sollte mal“ oder „Man könnte mal“ kann ich überhaupt nicht leiden. Das sind Floskeln, die heute viel zu oft genutzt werden, während das eigentliche Anpacken auf der Strecke bleibt. Ich finde, man muss es einfach machen. Genau das habe ich immer wieder bewiesen – ob damals bei der Spendenaktion für die Tafel, beim Umsetzen von „Zwickau trifft sich“ oder wenn es einfach mal darum ging, irgendwo Müll zusammenzuräumen.

Einfach anfangen, ohne großes Gerede drumherum.So habe ich auch meine Bücher geschrieben (mein erstes „Neuorientierung“, dann „Abgestempelt“), Alltagshelfer und Budgetplaner erstellt. Zudem kamen meine Zwickauer Produkte wie Kalender, Tassen, Schlüsselbänder und personalisierte Trauerartikel wie Grabbilder, die mir besonders am Herzen liegen, weil jedes Bild für ein gelebtes Schicksal steht. Ich betreue auch andere Communities, bin in der Contentplanung tätig und in diesem Jahr kamen die Serien „Zwickau so wie es ist“ und „Zwickau trifft sich“ dazu. 🎥So kämpfe ich täglich meinen Kampf, aber mein Kapital ist meine Kreativität und vor allem das Miteinander.

Täglich treffe ich tolle Menschen und bekomme so viel positives Feedback und Anerkennung, das ist das Schönste. Die alten Jahre habe ich hinter mir gelassen, ich lebe im Hier und Jetzt. Was war, können wir nicht ändern, wir können es nur besser machen. Wir können auch die Menschen nicht ändern, sondern nur lernen zu sehen, wer uns gut tut und wen wir stehen lassen sollten. Ich bin heute ganz unvoreingenommen und gehe ohne Vorurteile auf Menschen zu, egal wie sie ausschauen – ob von oben bis unten tätowiert oder ob es der Obdachlose auf der Parkbank ist.

So wie Rüdiger, über den ich ja auch schon mal geschrieben habe und den wir damals ins Regenbogenhaus gebracht haben, damit er ein Dach über dem Kopf hat (er lebt heute leider nicht mehr). 🏠Ich könnte noch ewig weiterschreiben, aber ihr habt den Kern verstanden: Das bin ich, und ich hoffe, der eine oder andere versteht jetzt besser, was ich mache und warum. Es gibt immer die andere Seite, die einen nie verstehen oder unterstützen will, aber ich finde, es sollte im Leben immer ein Geben und Nehmen sein.Wenn jemand von euch Unterstützung in den Bereichen Social Media, Marketing, Inhaltserstellung sucht oder Interesse an meinen Produkten hat, könnt ihr euch gerne jederzeit per Nachricht bei mir melden. 💬In diesem Sinne: Passt auf euch auf und alles Liebe!Euer Maik – von Zwickauer für Zwickau 😉Hier geht es zu meiner Webseite und den weiteren Infos:🌐 Webseite: http://zwickauer-für-zwickau.de/📺 Video-Erklärung zu Morbus Menière: https://youtu.be/YCIo7Gp-mS8📖 Medizinischer Artikel zum Nachlesen: https://www.lecturio.de/artikel/medizin/morbus-meniere/📌 Kleiner Nachtrag von mir:Falls ihr keinen Teil meiner Serie verpassen wollt oder jemanden kennt, der nicht bei Facebook aktiv ist, folgt mir gerne auf meinem WhatsApp-Kanal!

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