Beitrag vom 30.09.2026
Wenn aus Nachrichten eine Begegnung wird
Ein ehemaliger Zwickauer war durch meine Facebook-Seite auf mich aufmerksam geworden. Wir hatten eine Zeit lang geschrieben und uns ausgetauscht. Als er wieder in seiner alten Heimat unterwegs war, haben wir uns im Rathauskaffee verabredet. Er kam mit kleinen Aufmerksamkeiten für uns an. Für mich war vor allem die Geste das Schöne: Jemand, den wir zuvor noch nie persönlich getroffen hatten, hatte sich Gedanken gemacht.
Wir haben uns gute drei Stunden unterhalten, so lange, dass der Kaffee kalt geworden ist. Am nächsten Tag haben wir uns am Neumarkt gleich noch einmal getroffen und sind danach in Kontakt geblieben. Diese Begegnung hat mich darüber nachdenken lassen, wie leicht man im Alltag übersieht, was einem wichtig ist: die Menschen um uns herum und die gemeinsame Zeit. Genau solche Verbindungen machen meine Seite für mich aus.
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Beitrag vom 14.09.2026
Von der Radtour zum Grillen und Spielen
Bei unserer ersten Radtour zum Schwalbenhof haben wir auf dem Rückweg in einem Garten der Rosenfreunde Rast gemacht. Dabei entstand die Idee, einmal zusammen zu grillen. Im September haben wir die Verabredung eingelöst. Überraschend kam auch eine Teilnehmerin unseres letzten „Zwickau trifft sich“-Treffens dazu, die ihren Garten in derselben Anlage hat. Wir haben zusammengesessen, gegrillt und beim Tischtennis viel gelacht. Nach gefühlt zwanzig Jahren hatte ich wieder einen Schläger in der Hand – besonders gut war ich darin nicht, aber schön war es trotzdem.
Am Sonntag folgte der Spiele-Nachmittag im Yogastudio, den ich über Meet5 organisiert hatte. Weil kurzfristig jemand ausgefallen war, sprang unser Gastgeber vom Vortag spontan ein. Ich habe wieder neue Kontakte geknüpft und jemanden zum nächsten Treffen eingeladen. Das ist für mich echtes Miteinander: Man gibt sich die Gelegenheit, einander kennenzulernen, und aus einem ersten Treffen kann die nächste gemeinsame Unternehmung entstehen.
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Die vollständige Geschichte in Teil 35 ↗
Beitrag vom 31.08.2026
Drei Stunden Zeit füreinander
Ende August bin ich dem Verein „Aktiv ab 50“ beigetreten. Schon am Sonntag danach fand meine erste selbst geplante Veranstaltung in eigener Sache statt. Es ging darum, wie Menschen mit Einschränkungen ihren Alltag erleben – ein Thema, das mich selbst betrifft. Ich hatte so eine Gesprächsrunde noch nie organisiert und war froh, dass alle gekommen waren.
Wir saßen drei Stunden zusammen, haben Kaffee getrunken und uns ausgetauscht. Kleine Knabbereien gab es auch, jeder hatte etwas mitgebracht. Was wir persönlich besprochen haben, bleibt in der Runde. Für mich war wichtig, dass dieser Austausch überhaupt möglich wurde. Darum möchte ich solche Begegnungen weiter auf den Weg bringen: Zeit füreinander haben und miteinander reden können.
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Die vollständige Geschichte in Teil 33 ↗
Beitrag vom 27.03.2026
Eine Begegnung weckt Lindenhof-Erinnerungen
Eine ehemalige Mitwirkende des Lindenhof-Varietés erzählte mir von den Jahren, in denen sie mit einer Kindertanzgruppe bei den Weihnachtsfeiern der Betriebe aufgetreten war. Später hatte sie den Lindenhof auch als Konzertbesucherin erlebt. Ich hatte ihr versprochen, einen Beitrag darüber zu machen. Dazu habe ich ein Foto herausgesucht, das ich selbst kurz vor dem Abriss aufgenommen hatte.
Im Beitrag habe ich ihre Erzählungen mit Erinnerungen zusammengebracht, die ihr zuvor mit mir geteilt hattet: an Weihnachtsfeiern, Konzerte und gemeinsame Abende. Ich habe euch eingeladen, weitere Geschichten beizusteuern. Für mich zeigen solche Gespräche, was hinter einem Stadtbild steckt. Ein Gebäude kann verschwunden sein, aber die Menschen haben noch viel davon zu erzählen.
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